
![]()
Subud Bücherei
![]()
![]()
|
Über Subud |
![]()
Subud ist eine
internationale Organisation von Männern und Frauen, die einen inneren geistigen
Impuls erfahren und sich entschlossen haben, dem spirituellen Weg zu folgen, der
auf dieser Erfahrung beruht.
Subud basiert weder auf einer Lehre noch auf einer Theorie. Die Subuderfahrung
entsteht spontan. Sie ist ein Empfangen von innen her, angeregt, bewegt und
geleitet durch den direkten Kontakt mit der Kraft Gottes. Jeder einzelne erlebt
dieses Empfangen in Einklang mit seiner ganz eigenen inneren Natur, seinem
Charakter, seiner Stärke und Kapazität.
Subud ist keine neue Religion. Sein Ziel und Sinn ist nicht, jemandes Religion zu ersetzen oder seine religiösen Bindungen zu ändern. Subud enthält nichts, was dem Inhalt der großen Religionen widerspricht. Subudmitglieder werden darin bestärkt, weiterhin der von ihnen gewählten Religion zu folgen. Viele Mitglieder aller Religionen, auch Geistliche, haben berichtet, dass ihre Subuderfahrung ihr Bewusstsein in geistlichen Dingen vertieft und sie in der Ausübung ihrer Religion bestärkt hat.
Subud hat weder einen charismatischen Führer noch ist es hierarchisch autoritär aufgebaut. Subudmitglieder werden ermutigt, kritisch zu denken, nur ihrer eigenen Erfahrung zu vertrauen und zu folgen, Herz und Verstand voll einzusetzen und sich aktiv einzubringen in ihrer Familie, ihrem Beruf und in ihrem Umfeld. Soziale Einrichtungen von Subud werden durch freiwillige Spenden der Mitglieder finanziert.
Subud ist keine psychologische Selbsthilfetechnik und auch kein Selbstverbesserungsprogramm im Rahmen der New Age-Bewegung. Das Ziel von Subud ist einzig und allein, sich der Kraft Gottes ernsthaft und mit Geduld zu unterwerfen und hinzugeben und dann zu empfangen und zu befolgen, was immer Seine Führung und Leitung sein mag, so wie sie spontan von innen heraus entspringt.
Wenn Subud auch 1932 in Indonesien entstand, so ist es doch keine „östliche“ geistige Bewegung. Es hat sich seitdem in über 95 Ländern rund um die Welt verbreitet. Menschen mit verschiedenstem religiösen, nationalen, ethnischen oder sozio-ökonomischen Hintergrund haben sich in Subud vereint, um miteinander Gott in Harmonie anzubeten. Wenn wir vor Gott stehen, sind wir alle gleich.
Subud betreibt keinerlei Werbung, um neue Mitglieder zu gewinnen. Der Subudkontakt ist eine Gabe aus Gottes Gnade, gedacht für die ganze Menschheit und wird ohne Bedingungen weitergegeben an alle, die sie ernsthaft begehren. Einzige Voraussetzung, den Kontakt zu empfangen ist die aufrichtige Bereitschaft, sich dem Willen Gottes mit Geduld und Ernsthaftigkeit zu unterwerfen und der Wille dem zu folgen, was man empfängt und es in die Tat umzusetzen.
Die Mitgliedschaft in Subud steht allen offen, die das 17. Lebensjahr erreicht haben. Interessenten sollten etwa drei Monte warten, ehe sie den Subudkontakt erstmals empfangen. In dieser Zeit nehmen sie regelmäßig an Anwärtertreffen teil, können ihre Fragen vorbringen und andere Subudmitglieder kennen lernen. Die Entscheidung, sich auf einen Geistigen Pfad zu begeben, sollte nicht leichtfertig getroffen werden. Um später Missverständnisse, Verwirrung und Enttäuschungen zu vermeiden, sollten die Anwärter versuchen, ein möglichst klares Bild zu gewinnen, was Subud ist und was es nicht ist, ehe sie sich entscheiden beizutreten.
Wer interessiert ist und mehr über Subud erfahren möchte, kann über das link unten eine Liste mit internationalen Kontaktadressen erhalten. Eine Subudgruppe in der Nähe kann dann Literatur vermitteln oder die Teilnahme an einem Anwärtertreffen arrangieren.
![]()